Aktuelles

Dezember 2008
Die Data Service GmbH bringt mit ihrem neuem Software-Update Übersicht und System in die Neuregelungen zur Berufsgenossenschaft 2009

Gemäß dem Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz (UVMG) werden ab 2009 durch Änderungen in § 28 a SGB IV nun auch die Meldepflichten des Arbeitgebers erheblich erweitert. Die Übermittlung der Berufsgenossenschaftsdaten erfolgt ab dem 1.1.2009 elektronisch und zwar im Rahmen der Meldungen zur DEÜV. Betroffen sind daher auch alle Jahresentgeltmeldungen für 2008, die nach dem 1.1.2009 erstellt werden.

Dies beinhaltet eine gewisse Brisanz, da Fehler in den Berufsgenossenschaftsdaten zur Ablehnung der gesamten Meldung führen. Schlussendlich reicht die Meldung der Lohnsumme zur Berufsgenossenschaft für das gesamte Unternehmen ab 2009 nicht mehr aus. Vielmehr muss der Arbeitgeber künftig für jeden einzelnen Arbeitnehmer folgende Informationen monatlich übermitteln:

 

Hierzu wurde den Softwareerstellern - also auch die Data Service GmbH - eine Stammdaten-Datei (Systemdatei) übermittelt, die alle Unfallversicherer mit den zugehörigen Gefahrtarifstellen oder Strukturschlüsseln beinhaltet. Leider werden in dieser Datei keine Tariffüße und Gefahrenklassen gespeichert sein, so dass hier weiterhin ein Pflegeaufwand besteht.

„Überraschend war auch, dass die Unfallversicherer nun den im Gegensatz zur bisherigen Gefahrtarifstelle feiner gegliederten Strukturschlüssel verwenden“, sagt Uwe Liley, HR-Spezialist bei Data Service. „Unseren Kunden stellen wir daher Zuordnungshilfen bereit, die den Übergang so einfach und sicher wie möglich machen, so dass im Januar alles reibungslos klappt.“ Auch die Insolvenzgeld-Umlage wird ab dem 1.1.2009 in die monatliche Abführung der gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge eingebunden. Der Faktor hierzu wird im Rahmen der allgemeinen Beitragssätze automatisch gepflegt.

 

Oktober 2008
Umstrukturierung geht weiter, Kundenkommunikation steht im Mittelpunkt

Die Neuausrichtung nimmt konkrete Formen an. Aus der Data Service Gesellschaft für elektronische Datenerfassung GmbH & Co. KG wurde die Data Service GmbH. Geschäftsführer bleibt Dipl.-Inform. Michael Stiene, der gemeinsam mit der langjährigen Geschäftspartnerin, Dipl.-Inform. Barbara Rode, auch in Zukunft die Geschicke der neuen Data Service leiten wird.

"Unser Unternehmen bietet ein enormes Potenzial, nur haben wir es bislang nicht intensiv genug kommuniziert," verdeutlicht Barbara Rode Ihre Entscheidung, gemeinsam mit Michael Stiene Gesellschaftsanteile an der neuen GmbH zu übernehmen. "Es war an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen. Für uns, unsere Mitarbeiter und natürlich unsere Kunden ist die vollzogene Neuausrichtung eine klare Zukunftsentscheidung."
Data Service ist ein echter IT-Pionier. Bereits seit 1969 beschäftigt sich das Unternehmen mit elektronischer Datenverarbeitung. "Wir haben ein riesiges Know-how und extrem motivierte Mitarbeiter - es war längst überfällig, unser Profil zu schärfen," so Barbara Rode. "Die Verschlankung des Firmennamens war ein Startsignal, um unsere Dienstleistungen, Lösungen und Vorteile in Zukunft präziser zu formulieren."

Die gebündelte und gewachsene Unternehmenskompetenz wird in zwei Geschäftsbereiche gegliedert: innovative Business Process Outsourcing Services und anwenderorientierte Softwarelösungen für das Personal- und Rechnungswesen.
"Unsere Services und Produkte waren schon immer sehr wettbewerbsfähig und kundenorientiert. Jetzt wollen wir unseren Kunden deutlicher mitteilen, welche Vorteile und Nutzen wir gemeinsam generieren können," erläutert Michael Stiene die präziser definierte Unternehmensphilosophie. Ein wichtiger erster Schritt war eine optische und inhaltliche Modernisierung des Corporate Designs, die weit über einen klassischen Relaunch hinausgeht. Neues Logo, klare Strukturen, konsequente Gliederung in Geschäftsbereiche, eine inhaltliche Konzentration auf das Wesentliche und das stetige Angebot, den persönlichen Dialog zu suchen, geben der neuen Data Service GmbH eine zukunftsorientierte Dynamik. Denn neben aller technischen Kompetenz stehen die Menschen und der Dialog im Mittelpunkt. „Unser Service ist engagiert, der zwischenmenschliche Kontakt persönlich und natürlich,“ verdeutlicht Geschäftsführer Michael Stiene die Philosophie. „Unsere Branche leidet unter einer übertechnisierten Kommunikation. Deshalb schätze ich diese wohltuende Normalität, mit der unsere Kunden und unser Team zusammen komplexe Aufgaben lösen.“

Der Neuausrichtung werden weitere Maßnahmen folgen. Neue Produkte, nochmals verbesserter Service und viele Ideen für die nahe Zukunft wollen kommuniziert werden. "Wir starten ab November diesen Jahres eine kontinuierliche Informationskampagne und werden viele Unternehmen ansprechen, um gemeinsam die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu diskutieren," gibt Barbara Rode einen Ausblick auf die dynamische Umsetzungsstrategie. "Ganz klar, wir wollen neue Kunden gewinnen. Wir haben richtige gute Lösungen anzubieten. Jetzt kommt es darauf an, dass wir uns mit dem Mittelstand in NRW an einen Tisch setzen und analysieren, wie Strukturen flexibilisiert und Kosten gesenkt werden können."